HSV Lauchhammer zeigt Nervenstärke.
Sonntagmorgen in aller Frühe reiste unsere Mannschaft nach Elsterwerda. Als Erstes ging es gegen die zweite Mannschaft des HC Spreewald auf die Platte.

Die Partie startete mit längerem Abtasten. Unser HSV erzielte das erste Tor erst in der 4. Minute. Langsam entwickelte sich das Spiel zu einem offeneren Schlagabtausch, bei dem die Führung ständig hin und her wechselte. Durch wiederholte kleine Fehler unserer Mannschaft konnten wir uns nicht entscheidend absetzen, denn jede Offensivaktion des Gegners wurde mit einem Treffer belohnt. Somit stand es zur Halbzeit 5:5.
Jetzt wurde taktisch etwas umgebaut und das Trainergespann schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Unser HSV brauchte noch einen kleinen Augenblick, um alles umzusetzen. Nach einem kurzzeitigen Rückstand bewies unser Team mentale Stärke und drehte die Partie innerhalb kürzester Zeit wieder zur eigenen 12:11-Führung.
Zum Ende hin, zündete unsere Mannschaft den Turbo. Während die Konzentration beim Gegner nachließ, blieb unser Team im Abschluss besser. Mit einem entscheidenden Lauf erhöhten wir den Spielstand innerhalb von fünf Minuten von 13:12 auf 18:14. Trotz einer Verwarnung in der Schlussphase blieb die Defensive stabil und ließ nichts mehr anbrennen. Mit dem Schlusspfiff stand ein verdienter 18:15-Erfolg auf der Anzeigetafel.


Abwehr-Bollwerk HSV feiert furiosen Sieg gegen Guben!
Im zweiten Spiel des Tages stand uns die Mannschaft des SV Chemie Guben gegenüber. Während wir mit einer voll besetzten Bank aus dem Vollen schöpfen konnten, setzte Guben vor allem auf körperliche Überlegenheit und die größere Reichweite ihrer Spieler.

Von Beginn an verlief zunächst alles nach Maß. Wir ließen uns von den Gubenern nicht beeindrucken und erspielten uns schnell eine 8:4-Führung. Doch Guben reagierte und brachte ihren „Joker“ ins Spiel. Dieser Spieler war für unsere Abwehr zunächst kaum zu bändigen und fand immer wieder eine Lücke. Unsere Trainer probierten bis zur Pause verschiedene Formationen und Taktiken aus, um den Spielfluss des Gegners zu unterbinden, doch der Erfolg blieb vorerst aus. So ging es mit einem knappen 12:13-Rückstand in die Pause.

In der Halbzeitpause gab das Trainergespann klare Instruktionen: Die Defensive wurde neu eingestellt, um den Gubener Schlüsselspieler konsequenter zu stören. Mit dem Wiederanpfiff zeigte die Mannschaft sofort, dass sie die taktischen Vorgaben verstanden hatte und setzte diese perfekt um. Der Zugriff in der Abwehr war nun endlich da. Beim Stand von 15:15 merkten wir, dass unser Plan aufging, und legten erst richtig los.
Ein entscheidender 4:0-Lauf brachte uns die Führung zurück und brach den Widerstand des Gegners.
Der Moment des Spiels.
In dieser Phase gelang einfach alles. Das absolute Highlight war ein Pass aus der Mitte zum freien Mitspieler, der unfreiwillig zur „Bogenlampe“ wurde. Da der gegnerische Torhüter zu weit vor seinem Kasten stand, senkte sich der Ball unhaltbar direkt ins Netz. Ein unglaublicher Treffer, der für Riesenjubel bei der Mannschaft, den Trainern und auf den Rängen sorgte.
Am Ende feierten wir einen verdienten 27:21-Sieg, den wir uns vor allem durch Moral und eine starke taktische Umstellung in der zweiten Hälfte erkämpft haben.
Am kommenden Samstag steht die Auswärtsfahrt nach Welzow an. Dort warten mit Lübbenau und Elsterwerda die nächsten Herausforderungen auf uns.



