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Jugend E (m) Verein

Zwischen Abwehrnot und Torrausch: Ein Wechselbad der Gefühle für den HSV

Samstagmorgen – auf geht es nach Lübben! Im ersten Spiel ging es gegen den VfB Doberlug-Kirchhain auf die Platte.

Der HSV fand nur schwer in die Partie. Von Beginn an zeigte sich die Deckung oft einen Schritt zu langsam, was dem VfB einfache Durchbrüche ermöglichte. In der 12. Minute  (11:6) blitzte jedoch kurzzeitig das Potenzial auf: Die Offensive agierte druckvoll und zielstrebig.
Leider schlichen sich immer wieder unnötige Fehler ein; insbesondere Fehlpässe im Spielaufbau kosteten wertvolle Ballbesitze. Dass der Rückstand zur Pause mit 13:8 noch im Rahmen blieb, war vor allem den starken Paraden unseres Torhüters zu verdanken, der verhinderte, dass der Gegner frühzeitig uneinholbar davonziehen konnte.
In der zweiten Spielhälfte (6-gegen-6) versuchte der HSV, den Druck zu erhöhen. Vorne gelangen nun regelmäßig Treffer, doch das Grundproblem blieb bestehen: Die Zuordnung in der Abwehr fehlte oft völlig. Der Gegner kam viel zu leicht durch, da die Defensive nicht konsequent genug agierte.
Ein Lichtblick war die Phase ab der 21. Minute, als der HSV durch zwei schnelle Tore und eine gesteigerte Präsenz in den Zweikämpfen Bälle abfangen konnte. Zu diesem Zeitpunkt wirkte das Team griffiger. Doch im weiteren Verlauf landeten erneut zu viele Abspiele direkt beim Gegner, was zu einfachen Kontern einlud.
Am Ende stand eine deutliche 30:19-Niederlage. Während der Angriff phasenweise überzeugte, fehlte es hinten an der nötigen Abstimmung, um das Spiel enger zu gestalten.

Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen die Gubener.

Unser HSV startete wach und sicherte sich direkt die ersten beiden Treffer der Partie. Die Chemieler  erwiesen sich in der Anfangsphase jedoch als zäher Gegner und nutzte eine kurze Schwächephase unseres Teams, um nach vier Minuten kurzzeitig mit 5:6 in Führung zu gehen.
Doch die Antwort des HSV ließ nicht lange auf sich warten: Nach dem Ausgleich in der 5. Minute fand das Team zu seiner defensiven Stabilität zurück. Ab der 7. Minute (9:6) übernahm unsere Mannschaft endgültig die Kontrolle. Die Abwehr stand nun kompakt, was immer wieder zu Ballgewinnen bereits in der gegnerischen Hälfte führte. Diese Ballverluste der Gäste wurden eiskalt in einfache Tore umgemünzt. Mit einer komfortablen 17:10-Führung ging es in die Pause.
Mit der zweiten Halbzeit wurde es nun zum „Einbahnstraßen-Handball“. Wir starteten „wie die Feuerwehr“ zurück auf das Parkett. Während die Defensive den Gegner weiterhin früh störte und munter Bälle „klaute“, glänzte die Offensive durch sehenswerte Kombinationen und präzise Zuspiele.
Spätestens beim Stand von 22:11 nach 18 Minuten war die Vorentscheidung gefallen. Unsere Jungs und Mädels dominierten das Spielgeschehen nun nach Belieben. Auch wenn sich bei diesem hohen Tempo der eine oder andere kleine technische Fehler einschlich, änderte dies nichts an der klaren Überlegenheit. Mit einem deutlichen 33:18 schickte unser Team die Gäste aus Guben nach Hause.

Die E-Jugend des HSV wünscht euch allen ein frohes und entspanntes Osterfest.
Vielen Dank, dass ihr bei jedem Tempogegenstoß mitfiebert, uns lautstark von der Tribüne unterstützt und uns immer den Rücken freihaltet. Genießt die Feiertage mit euren Familien!