Am Samstag, 02.03.2024 fand das Nachholspiel in der mJC in Bad
Liebenwerda statt.
Der HSV Lauchhammer trat stark ersatzgeschwächt an.
Drei Leistungsträger fehlten dem Team, wodurch es gegen den Tabellenführer sehr schwer werden sollte. Obwohl die mJD früh um 10 Uhr ihr eigenes Punktspiel gegen Finsterwalde hatte, erklärten sich drei Spieler bereit die mJC wieder zu unterstützen. Der HSV Lauchhammer reiste also ohne Ersatzspieler an, ging sogar 0:1 in Führung und konnte bis zum 9:6 technisch und spielerisch ganz gut mithalten.
Danach übernahm Bad Liebenwerda mit seinen großen Rückraumspielern
und seinem Konterspiel die Initiative und zog bis zur Halbzeit auf 24:9 davon.
In der Halbzeitpause wurde das schlechte Rückzugsverhalten und die
kämpferische Einstellung vom Lauchhammeraner Trainer kritisiert. Spieler, die im Angriff den Ball verloren, blieben stehen und liefen nicht zurück. Es wurde appelliert an sein handballerisches Vermögen zu glauben und mit mehr Einsatz zu spielen. Spielerisch brauchen wir uns nicht zu verstecken.
Anfang der 2. Halbzeit, bis zur 40 Minute, zeigten die Worte des Trainers
Wirkung und das Spiel lief besser. Lauchhammer hatte einen Spiellauf bis
dahin von 13:10 für Bad Liebenwerda. Danach ließ erwartungsgemäß die
Kondition und die Konzentration nach. Ein Spieler musste zwei Mal für mehre Minuten wegen Verletzungen und zum Luft schnappen auf die Bank. Der Trainer von Bad Liebenwerda verhielt sich sportlich fair und nahm in dieser Zeit auch einen Spieler vom Feld.
Das Endergebnis mit 50:22 (24:9) sieht wieder einmal nicht erfreulich aus. Entscheidend ist, dass der HSV Lauchhammer über längere Phasen eine gute spielerischen Leistung in der stark ersatzgeschwächten Zusammensetzung zeigte.
Es war zu sehen, dass der HSV Lauchhammer sich technisch und spielerisch nicht verstecken braucht.
Auch wenn die kämpferische Einstellung bei einzelnen Spielern phasenweise verbesserungswürdig ist, hat er in diesem Spiel mit seinen 12 Toren gezeigt, dass er Verantwortung übernehmen kann. Für die Zukunft kann das für die Mannschaft nur gut sein.